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Für Fusions-Fakten fehlen die Finanzen

Die Pläne des Vereins Regio Basiliensis, eine Studie zur Kantonsfusion zu erstellen, geraten ins Stocken. Der Verein konnte erst rund ein Viertel der 300'000 Franken organisieren, welche die Studie kosten dürfte.

Jonas Hoskyn

«Fakten statt Mythen»: Unter diesem Schlagwort will Regio Basiliensis unvoreingenommen die Chancen und Risiken einer Kantonsfusion untersuchen lassen. Dies hatte der Verein Ende Mai bei seinem 50. Jahrestag angekündigt. Durchführen sollen die Studie die beiden renommierten Forschungsunternehmen BAK Basel Economics und B,S,S. Die Eckpfeiler der Untersuchung sind bereits definiert. Doch ob die auf rund 100 Seiten geplante Studie jemals realisiert werden kann, ist noch völlig offen. Denn die Finanzierung ist noch nicht annähernd gesichert. Rund 300 000 Franken würde das Ganze kosten. Geld, das Regio Basiliensis nicht selber aufwerfen kann. Seit mehreren Monaten ist der Verein deshalb auf Sponsorensuche, vor allem bei der hiesigen Wirtschaft.

Doch die Ausbeute ist bisher eher bescheiden: «Wir haben einen Viertel des Geldes – also rund 70'000 Franken zusammen», sagt Kathrin Amacker, Präsidentin von Regio Basiliensis. Ursprünglich wollte der Verein Ende Sommer loslegen: «Dadurch, dass die Abstimmung voraussichtlich erst im Herbst 2014 stattfindet, haben wir weniger Zeitdruck», so Amacker. Trotzdem: Rund sechs Monate würde die Erstellung einer solchen gross angelegten Studie dauern, schätzt sie – sprich spätestens Ende Jahr müsste der Startschuss erfolgen. Die Präsidentin bleibt optimistisch: «Der Prozess ist wichtig. Wir leisten Sensibilisierungsarbeit und regen andere zum Denken an.»

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