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Frühfranzösisch gerät unter Druck

Viele Eltern, Lehrer und Schulleiter erachten zwei Fremdsprachen an der Primarschule als nicht sinnvoll. Trotz Kritik ist die Bilanz der Praxis jedoch positiv.

Lehrerin Astrid Ruckstuhl ist vom Fru?hfranzösisch u?berzeugt, und die Kinder bestätigen sie in ihrer Haltung.
Lehrerin Astrid Ruckstuhl ist vom Fru?hfranzösisch u?berzeugt, und die Kinder bestätigen sie in ihrer Haltung.
Anna Furrer

Astrid Ruckstuhl schiebt eine CD in den Laptop; auf dem Bildschirm erscheint eine Wüstenlandschaft. Die Kinder begeben sich auf die virtuelle Suche nach Tieren. Taucht der Löwe auf, sagt der Laptop mit klaren Worten: «le lion». Und nochmals: «le lion». Die Kinder sprechen nach, sie lernen Französisch, Frühfranzösisch. Basel-Stadt hat vor einem Jahr mit dem Frühfranzösisch ab der dritten Primarklasse begonnen; Astrid Ruckstuhl unterrichtet im Basler St.-Johann-Schulhaus derzeit drei vierte Klassen – eine Lehrerin der ersten Stunde. Ihr Fazit nach einem Jahr und ein paar Wochen: «Die Kinder lernen mit Begeisterung.»

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