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Frisch von der Leber weg

Der Männerchor Arlesheim lud dieses Wochenende zusammen mit den Männerchören Aesch und Dornach zum Regionalen Sängertreffen ein. Mehr als 20 Chöre gaben sich in Arlesheim ein ungezwungenes Stelldichein.

Bereits die lustig gestalteten Plakate an den Ortseingängen liessen vermuten, dass hier eine ungezwungene und fröhliche Veranstaltung stattfinden wird. Der Blick ins Programmheft bestätigte dann, dass es sich nicht um eines jener strengen «Kantonalen» handelt, die sicherlich berechtigt sind und die das Niveau des Chorgesanges heben, aber durch ihre eher trockenen Abläufe jeweils fast nur fachlich bewandertes Publikum anzuziehen vermögen. Vielmehr sollte hier ungezwungen ein Fest gefeiert werden, an dem Sängerinnen und Sänger der Region einander treffen und besser kennenlernen können – ein Fest auch, das dem Publikum viel Unterhaltung bietet.

Überraschung

«Frisch von der Leber weg und ohne den Druck einer Jury» soll das Regionale Sängertreffen in Arlesheim über die Bühne gehen, wie OK-Präsident Werner Aschwanden sagt. Gastrecht gewährte das Reformierte Kirchgemeindehaus am Stollenrain.

Mehr als 20 Männer-, Frauen- und Gemischtchöre aus den beiden Basel und aus den Bezirken Dorneck und Thierstein-Laufental gaben sich ein Stelldichein. Angereichert wurde das Fest durch Gastchöre: Der «Coro Stella Alpina» verströmte mit seinen etwas nostalgisch angehauchten Heimatliedern südliches Flair und der Jugendchor «Voices of Joy» verlieh dem Anlass jugendliche Frische und Lebendigkeit.

Gemeinsamer Auftritt

Am Samstag um 13.30 Uhr wurde das Fest offiziell durch Gemeindepräsident Karl Heinz Zeller eröffnet, danach traten die veranstaltenden Chöre gemeinsam auf. Um 20 Uhr schloss der Männerchor Arlesheim das offizielle Konzertprogramm abschliessen ab. Nach dem Ende des Programms bis um Mitternacht stimmten viele Singfreunde im «Freien Singen» in die allseits bekannten Lieder ein, die in den Repertoires der Chöre inzwischen meist musikalisch anspruchsvolleren Kompositionen gewichen sind. Hungrige und Durstige nutzten die verschiedenen kulinarischen Angebote: Im Untergeschoss des Kirchgemeindehauses etwa trug die «Weinstube zur Goldenen Kehle» dem Umstand Rechnung, dass Singen (und Zuhören vielleicht auch) Durst gibt.

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