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Explosion in Chemiebetrieb

Auf dem Gelände der Chemiefirma CABB in Pratteln/Schweizerhalle kam es heute (Montag) Vormittag, gegen 10.45 Uhr, zu einer Explosion. Dabei wurden vier Personen leicht verletzt.

Feuerwehr Pratteln, Polizei BL

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen ereignete sich die weitherum hörbare Explosion im Bereich eines Abwassertanks, welcher dadurch komplett zerstört wurde. Einzelne Trümmer flogen bis gegen 100 Meter weit, wie die Baselbieter Polizei mitteilt. In dem Tank befand sich Produktionsabwasser. Unmittelbar nach der Explosion bildete sich eine dunkle Wolke, welche gut sichtbar war.

Lage unter Kontrolle

Bei der Explosion wurden vier Personen leicht verletzt. Drei davon befinden sich mit Verdacht auf Gehörtrauma in Spitalpflege. Eine weitere Person erlitt leichte Schnittverletzungen. Das Ereignis sei unter Kontrolle und soweit bewältigt, teilt die Polizei mit. Für Mensch und Umwelt habe keine Gefahr bestanden.

Der Tankinhalt wurde vollständig in einem Auffangbecken aufgefangen. Die rund 55000 Liter Abwasser, welche sich zum Zeitpunkt der Explosion im Tank befanden, werden analysiert. Die Wolke enthielt gemäss den entsprechenden kantonalen Spezialisten keine lebensgefährdenden Stoffe.

Produktionsstopp und grosser Sachschaden

CABB hat die Produktion im betroffenen Bereich, wo Zwischenprodukte für die Chemieindustrie hergestellt werden, vorläufig gestoppt. Der entstandene Sachschaden lässt sich noch nicht im Detail beziffern, beläuft sich aber sicher auf mehrere 100'000 Franken.

Vor Ort waren diverse Mitarbeitende diverser kantonaler Behörden und Fachstellen. Die Polizei Basel-Landschaft hat, in Zusammenarbeit mit dem Statthalteramt Liestal, eine entsprechende Untersuchung eingeleitet.

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