Euro-Airport bestellt Studie zum Lärmschutz

Der Euro-Airport will den Lärmschutz nach 23 Uhr verbessern, um dem Bedürfnis der Flughafenanrainerinnen und -anrainer nach Nachtruhe nachzukommen.

In der Studie werden über 90 Flughafenpartner befragt, darunter Vertreter von Gemeinden, Kantonen, Fluggesellschaften und Anrainerverbänden.

In der Studie werden über 90 Flughafenpartner befragt, darunter Vertreter von Gemeinden, Kantonen, Fluggesellschaften und Anrainerverbänden.

(Bild: Elena Monti)

Thomas Dähler

Die Betreiberin des Basler Flughafens hat am Dienstag eine umfassende Studie in Auftrag gegeben, in der mehrere Lärmschutzmassnahmen geprüft werden sollen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Auftrag für eine Studie über Schutzmassnahmen, die besser auf die verschiedenen Anrainergruppen abgestimmt sind, ist Teil des Lärmvorsorgeplans 2018–2022 der französische Luftfahrtbehörde DGAC.

In einem ersten Schritt werden gemäss der veröffentlichten Mitteilung ab September 2019 über 90 Flughafenpartner befragt, darunter Vertreter von Gemeinden, Kantonen, Fluggesellschaften und Anrainerverbänden. Verfasst wird die Studie von zwei unabhängigen Beratungsfirmen, welche auf Untersuchungen in den Bereichen der Luftfahrt, der Raumplanung und der Nachhaltigkeit spezialisiert sind: die französische CGX Aéro, die auf Luftfahrtstudien spezialisiert ist, sowie die EBP Schweiz AG, ein unabhängiges Ingenieur-, Planungs- und Beratungsunternehmen in Zürich. Die Ergebnisse der Studie werden Anfang 2020 vorliegen.

Der französische Lärmvorsorgeplan 2018–2022 schreibt eine Reihe von in Aussicht gestellten Massnahmen gegen den Fluglärm fest. Diese reichen von Verbesserungen der Standard-­Anflugverfahren und einer anderen räumlichen Verteilung der Starts über Anpassungen des Flugplans und der Lenkungsgebühren bis zu Massnahmen am Boden wie Schallschutzfenster in der Umgebung oder einer lautlosen Energieversorgung der Standplätze. Die Studie dürfte sich auch mit einem möglichen Startverbot nach 23 Uhr befassen.

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