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Es gibt keine Cabarets mit Stripperinnen mehr

Die Baselbieter Regierung will den Tänzerinnen-Status abschaffen. Einige Cabaretbetreiber sind damit gar nicht so unzufrieden.

Ausgetanzt: Weil die strengen Regeln für Stripperinnen im Kanton Baselland die Cabaret-Betreiber abschrecken, gibt es dort offiziell keine derartigen Betriebe mehr.
Ausgetanzt: Weil die strengen Regeln für Stripperinnen im Kanton Baselland die Cabaret-Betreiber abschrecken, gibt es dort offiziell keine derartigen Betriebe mehr.
Keystone

Im Prinzip sind Cabaret-Tänzerinnen aus Drittstaaten in Baselland zugelassen. Im Prinzip. Denn laut der Baselbieter Regierung haben die strengen kantonalen Auflagen und die engen Kontrollen potenzielle Gesuchsteller derart abgeschreckt, dass es im Baselbiet seit einigen Jahren mehr gibt.

Diese Aussage entlockt Peter Senn ein zynisches Lachen: «Natürlich gibt es im Baselbiet keine Cabarets mehr. Das lohnt sich ja nicht. Dafür haben sie jetzt viele illegale Bordelle und Kontaktbars.» Der Inhaber des Cabarets Red ­Palace hadert auch in Basel mit all den Vorschriften: «Bei den Kontaktbars unternehmen sie kaum etwas gegen illegale Frauen. Es sei halt nur eine Bar.»

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