Erstes Uni-Basel-Departement im Kanton Baselland

Das neue Department of Biomedical Engineering (DBE) der Uni Basel wurde am Montag in Allschwil eröffnet. Es ist das erste, das sich im Landkanton befindet. Dies sei ein wichtiger Schritt für die bikantonale Trägerschaft der Universität.

Innovativ: Das neue Department of Biomedical Engineering der Uni Basel in Allschwil soll neue Erkenntnisse in der Medizin liefern.

Innovativ: Das neue Department of Biomedical Engineering der Uni Basel in Allschwil soll neue Erkenntnisse in der Medizin liefern.

(Bild: Lucian Hunziker)

Mit der Eröffnung des Department of Biomedical Engineering (DBE) in Allschwil BL betreibt die Universität Basel erstmals eine Gliederungseinheit im Mitträgerkanton Baselland. Das Departement beschäftigt über 60 Mitarbeitende in zehn verschiedenen Forschungsgruppen.

Das im letzten Jahr gegründete Departement ist am Montag auf dem Gelände des Schweizer Innovationsparks Region Nordwestschweiz eröffnet worden. Die Mediziner und Fachleute der Natur-, Ingenieurs- und Geisteswissenschaften befassen sich dort mit der medizinischen Bildgebung und bildgestützten Therapien. Hinzu kommt die Materialwissenschaft, die biotechnologisches Gewebebearbeitung sowie die Orthopädie und Biomechanik.

Uni Basel an der Weltspitze

Der Kanton Baselland habe als Trägerkanton in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass sich die Universität Basel an der Weltspitze behaupten könne, sagte Uni-Rektorin Andrea Schenker-Wicki bei der Eröffnung laut Redetext. Die Ansiedlung des Departements in Allschwil sei ein wichtiger Schritt für die bikantonale Trägerschaft der Uni Basel.

Das Departement arbeitet mit dem Universitätsspital Basel und dem Universitäts-Kinderspital beider Basel zusammen. Damit wird bezweckt, Innovationen aus der Grundlagenforschung rasch an die Patienten weiterzugeben.

Die Universität Basel wird finanziell von beiden Basel getragen. Beide Kantone bezahlen jährlich zwischen 160 und 170 Millionen Franken an die Hochschule.

naf/sda

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