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Eltern fordern mehr Musikunterricht

Nicoletta Stalder sammelt Unterschriften, damit Primarschüler wieder mehr singen können. Musikalische Bildung führe auch in anderen Fächern zu besseren Leistungen.

Mehr Musik- und Singstunden: Das Anliegen kommt bei der Bevölkerung in Binningen gut an.
Mehr Musik- und Singstunden: Das Anliegen kommt bei der Bevölkerung in Binningen gut an.
Keystone

Im Gerangel um die Musikstunden meldet sich eine weitere Partei zu Wort. Die Eltern. Nicoletta Stalder, Mutter von drei Kindern, sammelt Unterschriften, um sicherzustellen, dass Musik wieder einen festen Platz im Schulalltag aller Primarschüler hat.

«Musizieren und Singen wird in der Planung stiefmütterlich behandelt. Ich habe mich auch bei anderen Eltern umgehört, Musik kommt in vielen Klassen zu kurz», sagt die ausgebildete Primarlehrerin. Müsse ein Rückstand in Deutsch oder Mathematik aufgeholt werden, geschehe dies oft auf Kosten der Musik, so Stalder. «Kreative, musikalische und manuell begabte Kinder haben auch ein Recht auf Förderung ihrer Stärken. Und diese Stärken sollten in der Schule etwas wert sein.» Stalder fordert mehr festgelegte Musik- und Singstunden: «Wir in Binningen sind besonders betroffen. Hier haben die Primarschüler halb so viele Musikgrundkurslektionen wie beispielsweise Kinder in Pratteln, Bubendorf oder Arlesheim.»

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