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Ein grosses Fest für die tot geglaubte Fledermaus

Wegenstetten weiht sein «Flederhaus» mit einem Zirkus ein.

Mit dem «Circolino Pipistrello» studierten rund 100 Schüler ein Programm ein, welches am Mittag und am Nachmittag aufgeführt wird.
Mit dem «Circolino Pipistrello» studierten rund 100 Schüler ein Programm ein, welches am Mittag und am Nachmittag aufgeführt wird.

Nur an drei Orten in der Schweiz ist die Fledermausart Grosse Hufeisennase heute noch zu finden. Einer davon ist das Trottehuus in Wegenstetten. Die Art galt im Kanton Aargau ab 1986 als ausgestorben, wurde jedoch 1995 dort entdeckt. Morgen wird das schon lange leer stehende, ehemalige Bauernhaus offiziell zum «Flederhaus».

Pro Natura hat das Gebäude 2016 gekauft, weil die Grosse Hufeisennase im Dachstock ihre sogenannte Wochenstube eingerichtet hat. Dort ziehen die Fledermausweibchen jeweils ihre Jungen gross. Derzeit wird das baufällige und denkmalgeschützte Haus «sanft renoviert». Ab Herbst soll darin eine Ferienwohnung zur Verfügung stehen, die in Zusammenarbeit mit der Stiftung Ferien im Baudenkmal realisiert wird.

Mitmachzirkus

Um das «Flederhaus» gebührend zu eröffnen, veranstaltet Pro Natura Aargau gemeinsam mit dem Jurapark Aargau morgen Samstag ein grosses Fledermaus-Fest. Dabei haben auch die rund 100 Primarschüler der Kreisschule Wegenstetten-Hellikon ihren grossen Auftritt: Eine Woche lang haben sie mit dem Mitmach­zirkus Circolino Pipistrello – zu Deutsch Kleinzirkus Fledermaus – ein Programm einstudiert und werden am Mittag und am Nach­mittag jeweils eine Aufführung ­zeigen. Ausserdem sorgen lokale und regionale Vereine und Gewerbetreibende für ein vielseitiges kulinarisches Angebot.

Samstag, 25. Mai, 10 Uhr:Eröffnung des «Flederhauses» mit Ansprachen und Apéro; 12–13.30 und 15–16.30 Uhr: Zirkusvorstellung im Zelt bei der Mehrzweckhalle; 10–17 Uhr: Festwirtschaften in der Mehrzweckhalle.

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