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Die milde Staatsanwältin und die Einbrecher

Die Staatsanwältin Weirich hat schon 2011 von 2000 Einbrechern nur 13 in den Gerichtssaal gebracht. Auch weiterhin scheint sie notorisch Kriminaltouristen laufen zu lassen. Ein Kommentar.

Daniel Wahl
Pfleglicher Umgang mit Einbrechern: Die Erste Staatsanwältin des Baselbiets, Angela Weirich.
Pfleglicher Umgang mit Einbrechern: Die Erste Staatsanwältin des Baselbiets, Angela Weirich.
Lucian Hunziker

Die Kritik am laschen Umgang der Baselbieter Staatsanwaltschaft mit Einbrechern und Kriminal­touristen ist seit Jahren latent. Schon 2011 musste sich die Baselbieter Anklagebehörde mit ihrer Chefin, Angela Weirich, den Vorwurf gefallen lassen, Einbrecher nach deren Festnahme einfach laufen zu lassen. Der Vorwurf kam aus­gerechnet von jenen Leuten, die am meisten mit ­Einbrechern zu tun haben: von der Polizei. In Berichtsjahr 2011 brachten die Baselbieter Staatsanwälte bloss 13 Täter in den Gerichtssaal. Eine ­äusserst dünne Ausbeute in Anbetracht der rekordhohen Einbruchszahlen von jährlich über 2000 Fällen im Baselbiet.

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