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«Die Gesellschaft ist nicht kränker»

Hans-Peter Ulmann, abtretender CEO der Psychiatrie Baselland, ist überzeugt, dass die häufigere Beanspruchungen der Psychiatrie sinnvoll ist. Es gibt mehr Behandlungen, aber nicht mehr Krankheiten.

Thomas Dähler
Letzter Arbeitstag nach 23 Jahren: Hans-Peter Ulmann, CEO der Psychiatrie Baselland, in seinem Büro in Liestal.
Letzter Arbeitstag nach 23 Jahren: Hans-Peter Ulmann, CEO der Psychiatrie Baselland, in seinem Büro in Liestal.
Nicole Pont

Herr Ulmann, nach 23 Jahren in der Psychiatrie Baselland gehen Sie in Pension. 23 Jahre ist nicht ganz richtig, denn vor 23 Jahren hiess sie noch nicht Psychiatrie Baselland. Haben sich Ihre Aufgaben im Verlaufe dieser Zeit vollkommen verändert?

Hans-Peter Ulmann: Nein, nicht vollkommen. Vor 23 Jahren war es ein Staatsbetrieb, eine Dienststelle. Ich habe sogar zwei Funktionen erhalten: Verwalter der Kantonalen Psychiatrischen Dienste und Verwalter des Kantonalen Altersheims. Der damalige Sanitätsdirektor Eduard Belser war mein direkter Vorgesetzter. Und daneben gab es damals auch noch eine Spitalaufsichtskommission. Was man sagen kann: Der ganze Betrieb wurde grösser, komplexer und dynamischer. Die Aufgaben entsprechend auch.

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