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Der SP gehen die Frauen aus

Bei den Baselbieter Sozialdemokraten haben die Frauen das Nachsehen. Die politischen Mandate werden auf dem Land vor allem von Männern besetzt. Nun will man von der Basler Schwesterpartei lernen.

Grosse Lücke: Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer (links) und Landrätin Regula Meschberger sind langjährige SP-Politikerinnen, Kathrin Schweizer (rechts) ist mit 44 Jahren eine der jüngsten SP-Landrätinnen
Grosse Lücke: Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer (links) und Landrätin Regula Meschberger sind langjährige SP-Politikerinnen, Kathrin Schweizer (rechts) ist mit 44 Jahren eine der jüngsten SP-Landrätinnen
Henry Muchenberger / Mischa Christen

Es klingt wie eine Rechtfertigung: «Der Entscheid, Eric Nussbaumer als Regierungsratskandidaten zu nominieren, ist einstimmig gefallen. Die anderen Kandidaten, die infrage gekommen wären, haben zu seinen Gunsten verzichtet», sagt SP-Präsident Martin Rüegg. Gemeint sind in erster Linie die anderen Kandidatinnen, namentlich die beiden Landrätinnen Pia Fankhauser und Mirjam Würth. Wer an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung der SP am 6. Januar in Muttenz anwesend war, dem ist nicht entgangen, dass zwar alle Nussbaumers Nomination unterstützt haben, aber längst nicht alle gleich glücklich darüber waren. Das lag weniger an der Person des auserwählten Kandidaten, als vielmehr an seinem Geschlecht.

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