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Der geblitzte Blitzkasten

Eine private Blitzerfirma sorgte im Baselbiet für ein kurioses Blitzerfoto.

Als «führendes Unternehmen in der Verkehrs­überwachung» – gemäss Eigendeklaration – sollten die Mitarbeiter der Privatfirma Multanova/Jenoptik am besten wissen, wo die fest installierten Radaranlagen entlang der Autobahn A2 im Baselbiet aufgestellt sind. Einem ihrer Mitarbeiter war das offenbar entgangen. Obschon vor Eingang des Arisdorftunnels noch ausdrücklich auf die bevorstehende Radaranlage aufmerksam gemacht wird, drückte er am 23. August dieses Jahres aufs Gaspedal, mit der firmeneigenen, gut 100'000 Franken teuren Geschwindigkeitsmessanlage am Anhängerhaken.

Über eine Strecke von 1,76 Kilometern fuhr er mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 93 Kilometern pro Stunde statt den erlaubten 80 mit Anhänger. Im Tunnel ist grundsätzlich Tempo 100 erlaubt. Doch die Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle weiss ein normales Fahrzeug von einer Anhängerkombination zu unterscheiden und löste den Bussgeld-Verwaltungsakt aus. «Wir wurden gebüsst, das ist richtig. Der Anhänger ist leicht, man ist schnell einmal zu schnell unterwegs», erklärt die Firma auf Anfrage der BaZ. Der Mitarbeiter habe die Busse selber zahlen müssen.

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