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Der Fonds von 1933 ist unauffindbar

Das Gemäuer der Farnsburg bröckelt. Weil jedoch das Geld zur Sanierung fehlt, bleibt die Ruine nun wohl für Jahre gesperrt.

Tina Hutzli
Bröckelnde Wände. Weil die mächtige Schildmauer einsturzgefährdet ist, kann die Ruine Farnsburg vorläufig nicht mehr besucht werden.
Bröckelnde Wände. Weil die mächtige Schildmauer einsturzgefährdet ist, kann die Ruine Farnsburg vorläufig nicht mehr besucht werden.
Henry Muchenberger

Hiobsbotschaft für Peter Keller: Die Ruine Farnsburg wird wegen Einsturzgefahr gesperrt. Der Wirt des Gasthofs Farnsburg wird dies zu spüren bekommen: «Die Ruine zieht viele Ausflügler an. Ist sie gesperrt, geht unser Umsatz zurück», sagt Keller.

Bei der jährlichen Routinekontrolle im März stellte die Archäologie Baselland fest, dass sich in der Schildmauer der Ruine Farnsburg bedrohliche Risse gebildet hatten. «Wenn Wasser in die Mauer eindringt und gefriert, werden immer grössere Teile der Mauerschale vom Mauerkern abgesprengt», sagt Kantonsarchäologe Reto Marti. Weil die Schildmauer zum Schutz der gesamten Burganlage gedient hat, befindet sie sich vor dem Eingang. Deshalb musste die Absperrung auf Höhe der Zugangsbrücke erfolgen. Das bedeutet, dass nicht nur die Schildmauer, sondern die gesamte Ruine nicht mehr begangen werden kann.

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