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Der Elba-Milliardenstreit ist vorgeschoben

Beim Richtplan-Referendum geht es um die Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs. Was aber, wenn der Individualverkehr entgegen aller Prognosen weiter wächst?

Die von der SP befürwortete Elba-Variante Umbau sieht breite Boulevards für einen intensiven Busverkehr vor – wie hier in Allschwil an der Binningerstrasse, unweit der Kantonsgrenze zu Basel.
Die von der SP befürwortete Elba-Variante Umbau sieht breite Boulevards für einen intensiven Busverkehr vor – wie hier in Allschwil an der Binningerstrasse, unweit der Kantonsgrenze zu Basel.

Das Bekenntnis zur Variante Umbau, das SP-Fraktionschefin Kathrin Schweizer bei der Übergabe der Referendumsunterschriften zur Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allsch­wil (Elba) abgab, ging letzten Dienstag im finanzpolitischen Lamento fast unter. Schweizers Mitstreiter jedenfalls kämpfen fundamentalistischer gegen die Elba. Die SP riskiert, dass die von ihr anvisierte Variante Umbau diskreditiert und verteufelt wird. Es könnte sich noch rächen, dass die SP im Kampf um die Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) fast ausschliesslich finanzpolitische Argumente vorschiebt. «Un­­nötige Millionen für eine übertriebene Mobilität»: So liesse sich die Strategie der SP und ihrer Verbündeten bei der Elba nämlich auch umschreiben.

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