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Der Abfallberg wächst weiter

Die Baselbieter Gemeinden haben im letzten Jahr 357 kg Abfall pro Person eingesammelt, was einer leichten Zunahme entspricht.

Mengenentwicklung der Siedlungsabfälle im Kanton Basel-Landschaft: Weniger Kehricht, Sperrgut und Wertstoffe, dafür mehr Grünabfälle. Letztere werden erst seit 2003 erfasst.Grafik: Bau- und Umweltschutzdirektion
Mengenentwicklung der Siedlungsabfälle im Kanton Basel-Landschaft: Weniger Kehricht, Sperrgut und Wertstoffe, dafür mehr Grünabfälle. Letztere werden erst seit 2003 erfasst.Grafik: Bau- und Umweltschutzdirektion

169 kg Hauskehricht und Sperrgut hat jeder Baselbieter und jede Baselbieterin im letzten im Durchschnitt den Gemeinden zur Entsorgung übergeben. Das entspricht in etwa dem gleichen Wert wie im Jahr zuvor. Hinzu kommen noch weitere 127 kg Wertstoffe, also Metall, Glas, Papier oder Karton – leicht weniger als 2011. Deutlich zugenommen hat hingegen die Menge der abgeführten Grünabfälle: 61 kg hat jeder Bürger im Kanton durchschnittlich den Gemeinden übergeben, 7 kg mehr als im Vorjahr. Insgesamt lag die Abfuhrmenge 2012 bei 357 kg pro Person, heisst es in einer Mitteilung der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD).

Die von den Gemeinden gesammelten Abfallmengen hätten sich in den letzten zehn Jahren nur geringfügig verändert und schwanken um 350 kg pro Person und Jahr (Hauskehricht und Sperrgut, Wertstoffe und Grünabfälle). Im letzten Jahrzehnt habe sich jedoch die Abfallwirtschaft im Kanton weiterentwickelt und in verschiedenen Regionen haben sich regionale Entsorgungszentren etabliert, welche ein breites Spektrum an Abfällen und Wertstoffen entgegennehmen, schreibt die BUD. Die kantonale Abfallstatistik umfasse jedoch nur Abfälle, die von den Gemeinden gesammelt wurden. Die Direktanlieferungen bei regionalen Entsorgungszentren werden nicht erfasst. Insgesamt könne deshalb davon ausgegangen werden, dass die in den Haushaltungen anfallende Abfallmenge leicht steige.

Grünabfälle bringen Energie

Während die Gemeinden mehr Altglas (+ 1.5 Prozent) und Metall (+ 1.7 Prozent) eingesammtelt haben, zeigt sich hingegen ein Rückgang bei Papier und Karton (- 2.1 Prozent). Der deutliche Anstieg bei den Grünabfällen (+ 13 Prozent) sei auf die wöchentliche Grünabfuhr in vielen Gemeinden zurückzuführen. Diese würden vorwiegen zur Energiegewinnung eingesetzt.

Trotz leicht steigender Abfallmengen sei der Anteil der verwerteten Abfälle (inkl. Grünabfälle) mit 53 Prozent höher als jener, der in der Kehrichtverbrennungsanlage in Basel unter Energiegewinnung (in Form von Dampf, Fernwärme und Strom) verbrannt wird (47 Prozent, freut sich die BUD.

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