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Denkmalpflege im Clinch mit der Baudirektorin

Böses Erwachen für die Denkmalpflege vor gut einem Monat. Subventionsbudget: null Franken. Wie es nächstes Jahr weitergehen soll, darüber herrscht Verwirrung.

Baudirektorin Sabine Pegoraro will sich mit der Denkmal- und Heimatschutzkommission treffen.
Baudirektorin Sabine Pegoraro will sich mit der Denkmal- und Heimatschutzkommission treffen.
Henry Muchenberger

Es klemmt und harzt bei der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD). Massive Einschnitte in das Subventionsbudget der Denkmalpflege verunsicherten die Mitarbeiter. Für kommende Subventionsanträge wird es künftig kein Geld mehr geben. Wie es nächstes Jahr weitergehen soll, darüber herrscht Verwirrung.

«Seit Monaten erhalten wir zum Thema Erneuerung des Verpflichtungskredits, beziehungsweise zum Subventionsbudget, unklare und unterschiedliche Aussagen und Antworten», sagt Stefan Buess, Präsident der Denkmal- und Heimatschutzkommission. Aufgrund der Aussagen seines Vizepräsidenten Hansjörg Stalder glaubte Buess für 2013 noch Geld vom abgelaufenen Verpflichtungskredit in Reserve zu haben. Die Denkmalpflege ging aufgrund der Null im Subventionsbudget 2013 aber davon aus, dass der Restbetrag des Kredits nicht mehr verwendet werden darf. Der Kanton behauptet: «doch», hat aber weder die Abteilung noch die Kommissionsmitglieder informiert. Aber der Reihe nach.

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