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«Das ist nicht meine Aufgabe»

«Wir können keinen Lift bauen, der die Leute von den Dörfern an den Bahnhof bringt,» sagt Sabine Pegoraro.

BaZ: Frau Pegoraro, 65 Prozent der Baselbieter Stimmbevölkerung haben die beiden Ziffern im 8. Generellen Leistungsauftrag (GLA), welche die Stilllegung des Läufelfingerlis betreffen, deutlich abgelehnt. Haben Sie mit einer so deutlichen Niederlage gerechnet?

Was bedeutet dieses Resultat für die S9-Strecke? Wie geht es nun weiter?

Was wird man unternehmen, um die Auslastung des Läufelfingerlis zu verbessern?

Die Stimmenden haben sich kantonsumfassend für das Läufelfingerli ausgesprochen. In keinem einzigen Bezirk konnten die Argumente der Befürworter überzeugen. Woran liegt es, dass Ihre Gegner auch im Unterbaselbiet gewonnen haben?

Die bürgerliche Mehrheit in der Regierung und im Parlament scheint deutlich am Volk vorbei politisiert zu haben. Wie werten Sie das?

Das Nein zur Stilllegung des Läufelfingerlis setzt Ihre Serie von Abstimmungen, die Sie verlieren, fort. Wie interpretieren Sie das?

Wie gehen Sie persönlich mit dieser Niederlage um?

In einem Interview mit der BaZ vom vergangenen April haben Sie gesagt, dass in der Schweiz niemand aufgrund einer Abstimmungsniederlage zurücktrete. Seither sind mit dem Margarethenstich und der heutigen Abstimmung noch zwei Niederlagen dazugekommen. Hat sich an Ihrer Aussage in der Zwischenzeit etwas geändert?