Zum Hauptinhalt springen

«Da gibts nichts Undemokratisches»

Welche Kompetenzen darf ein Verfassungsrat haben, und ab welchem Zeitpunkt kann es einen neuen Kanton geben? Die Baselbieter CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter nimmt Stellung zum umstrittenen Fusionsverfahren.

«Da ist viel Spielraum»: CVP-Nationalrätin und Fusionsbefürworterin Elisabeth Schneider ist sicher, dass der vorgesehene Weg zu einer Kantonsfusion vom rechtsstaatlichen und demokratischen Standpunkt her der richtige ist.
«Da ist viel Spielraum»: CVP-Nationalrätin und Fusionsbefürworterin Elisabeth Schneider ist sicher, dass der vorgesehene Weg zu einer Kantonsfusion vom rechtsstaatlichen und demokratischen Standpunkt her der richtige ist.
Nicole Pont

Frau Schneider, Sie engagieren sich an vorderster Front für die Fusionsinitiative, sind Mitglied im Trägerverein, im Initiativkomitee und im Unterstützungskomitee. 1969 ist das gleiche Begehren schon einmal gescheitert. Haben Sie inzwischen daraus gelernt?

Wir haben uns intensiv damit beschäftigt und haben uns auch gefragt, weshalb die Fusion damals gescheitert ist, und was wir dieses Mal besser machen wollen. Gescheitert ist die Fusion 1969 nicht, weil das Verfahren falsch aufgegleist war. Wir haben auch dieses Mal ein ähnliches Verfahren gewählt. Anders ist heute, dass sich Stadt und Land auf Augenhöhe begegnen und Vernetzung und Zusammenarbeit intensiver sind.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.