Bundesrat Parmelin am «Chienbäse»

Liestal

Mit dem «Chienbäse»-Umzug in Liestal hat die Fasnacht in der Region Basel wenige Stunden vor dem Morgenstreich bei leichtem Regen einen ersten Höhepunkt erlebt.

Feuerwagen und Chienbäse müssen durch das enge Törli in Liestal.

Dem feurigen Spektakel in Liestal wohnte als Ehrengast auch Bundesrat Guy Parmelin bei. Der Vorsteher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) verfolgte den Umzug trockenen Hauptes von einem Fenster aus im Obergeschoss einer Gaststätte beim «Törli». Dort hatte der Magistrat beste Sicht und bekam gleichzeitig die Hitze mit, die von den mehr als hundert Ster Holz ausgeht, die beim Umzug verbrannt werden.

Der «Chienbäse»-Umzug ist einer der spektakulärsten Feuerbräuche der Schweiz. Fackelträger mit 40 bis 70 Kilo schweren «Chienbäse» aus Föhrenscheiten und 17 eiserne Feuerwagen heizen den Schaulustigen ein. Das Holz wird jeweils von der Bürgergemeinde gespendet.

Dem rund einstündigen Spektakel wohnen entlang der einen Kilometer langen Route je nach Wetter 30'00 bis 50'000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei. Ein Gejohle setzt jeweils ein, wenn die Feuerwagen mit bis zu acht Ster Holz beladen mit Schwung durch das mittelalterliche Stadtor ins verdunkelte «Stedtli» gezogen werden.

Vor dem «Chienbäse» hat im Baselbieter Kantonshauptort am Sonntagnachmittag bereits ein grosser Fasnachtsumzug das Volk in seinem Bann gezogen. Am Montag um vier Uhr früh folgt als weiterer Höhepunkt der Morgenstreich in Basel. Er bildet den Auftakt zu den «drei scheenschte Dääg».

amu/sda

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