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«Brief-Stimmen können beim Auszählen schon mal vergessen gehen»

Nach Wahlcouvert-Panne in Arlesheim: Wer Sicherheit wolle, müsse an der Urne stimmen, sagt Verfassungsrechtler Andreas Glaser.

Fleissige Hände in einem Genfer Stimmbüro. Foto: Keystone
Fleissige Hände in einem Genfer Stimmbüro. Foto: Keystone

Eine App sollte diese Woche in den USA der Demokratischen Partei helfen, die Ergebnisse ihrer Vorwahlen im Bundesstaat Iowa zusammenzutragen. Doch die App versagte und stiftete Chaos. Nicht ganz so gross war dieser Tage die Verwirrung in Arlesheim, wo die Gemeindeverwaltung versehentlich zwei Wahlcouverts an einige Wahlberechtigte verschickte. Doch auch hier stellt sich die Frage: Wie steht es um die Professionalität und damit um die Glaubwürdigkeit von Wahlen und Abstimmungen? Für Andreas Glaser, Professor für öffentliches Recht an der Universität Zürich und Direktor des Zentrums für Demokratie in Aarau, ist das Wahlprozedere in der Schweiz zu fehleranfällig – und damit offen für Betrüger.

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