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Biodiversität sucht Bauer

Die Baselbieter Regierung will weitere Bauern zu Teilzeit-Landschaftsgärtnern umfunktionieren, um die Artenvielfalt zu erhalten.

Gefördert werden im Baselbiet unter anderem rund 55'000 Hochstamm-Obstbäume.
Gefördert werden im Baselbiet unter anderem rund 55'000 Hochstamm-Obstbäume.
Elena Monti

Das Baselbiet sei bei der Biodiversitätsförderung auf dem richtigen Weg, benötige aber weitere Investitionen. Um die Ziele des Bundes zu erreichen, muss nach Angaben der Baselbieter Regierung die ökologische Qualität der bestehenden Flächen verbessert werden. Auch brauche es mehr Förderflächen.

Seit 1989 beteiligen sich Baselbieter Landwirte am kantonalen Naturschutzprogramm «Biodiversitätsförderung und Landschaftsqualität im Landwirtschaftsgebiet». Die Baselbieter Regierung genehmigte am Dienstag die Weiterführung des Programmes bis 2021. Die Nettokosten für den Kanton dürften rund 4,6 Millionen Franken betragen.

Der Schlüssel zum Erfolg des Programmes liege darin, dass die Leistungen der Landwirte zu Gunsten der Natur «fair abgegolten werden», heisst es in der Mitteilung. Ende des letzten Jahres standen 4070 Förderobjekte auf einer Fläche von 2588 Hektaren unter Vertrag.

Viele Hochstamm-Obstbäume werden betreut

Dies entspricht 12,3 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Kantons Basel-Landschaft. 82 Prozent der Bauern beteiligen sich am Programm. Gefördert werden rund 55'000 Hochstamm-Obstbäume, 31,5 Kilometer Wiesenbäche und 2,5 Kilometer Trockenmauern.

Die Weiterführung des Programmes bis 2021 kostet rund 41 Millionen Franken, wovon der Bund 89 Prozent übernimmt. Aufgrund des hohen Bundesbeitrages habe jeder vom Kanton in dieses Programm investierte Franken eine neunfache Hebelwirkung, heisst es.

SDA/amu

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