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Basler Gedächtnisstütze für Macron

Der französische Präsident ist von den Basler Regierungen an das Versprechen seines Vorgängers erinnert worden, das AKW Fessenheim stillzulegen.

Das AKW im naheliegenden Fessenheim hat schon oft für Unruhe gesorgt.
Das AKW im naheliegenden Fessenheim hat schon oft für Unruhe gesorgt.
Roland Schmid

Die Regierungen beider Basel sind besorgt über den Sicherheitszustand des ältesten französischen AKW in Fessenheim rund 40 Kilometer nördlich von Basel. Mit dieser Begründung fordern sie Präsident Emmanuel Macron auf, dieses möglichst bald abzuschalten.

Die beiden Basler Regierungen verweisen in ihrer Mitteilung vom Dienstag auf ein Versprechen von Macrons Amtsvorgänger François Hollande, respektive dessen Umweltministerin Ségolène Royal. Diese hatte vor Jahresfrist der damaligen Schweizer Regierungspräsidentin Doris Leuthard schriftlich das Aus für Fessenheim in Aussicht gestellt.

Royal knüpfte die Abschaltung an den Beginn der Stromproduktion im neuen Reaktor in Flamanville am Ärmelkanal, der auf Ende 2018 geplant war. Die beiden Basler Regierungen erinnern an Störfälle, die auch seither wieder in Fessenheim aufgetreten sind.

Das in einer erdbebengefährdeten Zone gebaute AKW Fessenheim war 1977 ans Netz gegangen und macht regelmässig mit Pannen Schlagzeilen. Neben den beiden Basel fordert auch Deutschland wegen Sicherheitsbedenken schon länger die Abschaltung.

SDA

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