Baselland will Neophyten-Ausbreitung erfassen

Der Kanton will die Ausbreitung von invasiven Neophyten auf einer Karte erfassen. Mit einer Smartphone-App kann die Bevölkerung dabei mithelfen.

Neu kann die Bevölkerung mit der «InvasivApp» dem Kanton helfen invasive Pflanzen - wie beispielsweise die Goldrute (Bild) - zu registrieren.

Neu kann die Bevölkerung mit der «InvasivApp» dem Kanton helfen invasive Pflanzen - wie beispielsweise die Goldrute (Bild) - zu registrieren.

(Bild: Doris Fanconi)

Sie tragen Namen wie asiatischer Staudenknöterich oder drüsiges Springkraut und überwuchern entlang von Bachläufen und Strassen bereits grosse Flächen. Sie gehören aber nicht in diese Breitengrade und verdrängen die einheimische Vegetation. In der Fachsprache ist von invasiven Neophyten die Rede.

Der Kanton Baselland möchte sich nun einen möglichst genauen Überblick über die Ausbreitung dieser Pflanzen verschaffen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Kartierung. Als Hilfsmittel dient die Smartphone-App «InvasivApp», die der Bund entwickelt hat. Mit ihr können Standorte von invasiven Neophyten vor Ort erfasst werden.

Um möglichst ausführliche Daten erfassen zu können, - insbesondere, was die Fläche der Ausbreitung bestrifft - bietet das Baselbieter Amt Schulungsveranstaltungen zur Nutzung der App an.

sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt