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Baselbieter Steuerverwaltung rechnet falsch

Im Kanton Baselland ist ein Teil der Gewinnsteuerrechnungen für 2019 zu hoch ausgefallen. Grund ist ein Rechenfehler.

Der Fehler bei der Berechnung passierte in der Finanz- und Kirchendirektion in Liestal.
Der Fehler bei der Berechnung passierte in der Finanz- und Kirchendirektion in Liestal.
20minuten

Als fehlerhaft herausgestellt haben sich rund 1000 Veranlagungen, wie die Finanz- und Kirchendirektion (FKD) am Donnerstag mitteilte. Den betroffenen Verkäuferinnen und Verkäufern von Grundstücken wird eine korrigierte Veranlagung bis Ende August in Aussicht gestellt.

Die entsprechenden Guthaben werden gemäss der Mitteilung mitsamt Zins zurückerstattet. Nach ersten Schätzungen der FKD werden sich die Rückerstattungen auf insgesamt weniger als eine Millionen Franken belaufen. Entstanden ist der Fehler den Angaben zufolge bei der Berechnung der Index-Umrechnungsziffern 2019. Die Steuerverwaltung entdeckte ihn erst, als sie Umrechnungsziffern für die Gewinnsteuerveranlagung 2020 berechnete. Diese Ziffern werden jedes Jahr neu berechnet. Sie stellen sicher, dass bei der Besteuerung von Grundstückgewinnen die Veränderung des Geldwertes berücksichtigt wird.

Bisher wurden bei der Steuerverwaltung für das Jahr 2019 rund 1500 Grundsteuerrechnungen ausgestellt. Davon sind 500 korrekt, wie es auf Anfrage hiess. Die Veranlagungen wurden gestoppt, als der Fehler entdeckt wurde. Die Bearbeitung der verbleibenden 1500 Dossiers wird nun mit den korrigierten Werten in Angriff genommen.

SDA/mar

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