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Baselbieter Abwasser-Kosten gesunken

Die 28 Baselbieter Abwasserreiniungungsanlagen haben im letzten Jahr insgesamt 310 Liter Abwasser pro Einwohner und Tag behandelt.

Die Kosten der Abwasserreinigung (Bild: ARA Birsfelden) werden verursachergerecht nach Verbrauch von Trink- und Brauchwasser verrechnet.
Die Kosten der Abwasserreinigung (Bild: ARA Birsfelden) werden verursachergerecht nach Verbrauch von Trink- und Brauchwasser verrechnet.
Tanja Demarmels

Die Kosten für die Abwasserbehandlung im Baselbiet sind 2010 um zehn Prozent auf 28 Millionen Franken gesunken. Dies geht aus der Abwasserrechnung hervor, welche die Regierung nun genehmigt hat. Laut dem AIB sind Zinsen und Betrieb billiger geworden.

Die Kosten der Abwasserreinigung werden verursachergerecht nach Verbrauch von Trink- und Brauchwasser verrechnet. Dabei habe sich die Datenerhebung via Internet bei den Gemeinden bewährt, teilte das Amt für Industrielle Betriebe (AIB) am Donnerstag mit. Mit wenigen Ausnahmen kamen 2010 auch die Gemeinden günstiger weg.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 27 Millionen Kubikmeter Abwasser in den 28 Baselbieter ARA behandelt, was 310 Liter pro Tag und Einwohner entspricht. An Trinkwasser wurden derweil 150 Liter pro Tag und Kopf bezogen. Die Differenz sind Regenwasser sowie sauberes Fremdwasser aus Brunnen, undichten Leitungen und Drainagen.

Stromverbrauch gesenkt

Die Betriebskosten konnten mit diversen Massnahmen gesenkt werden, wie der Abwasserrechnung zu entnehmen ist. So wurden etwa in der ARA Birs Laufzeiten und die Biologiestufen-Steuerung optimiert, was den Stromverbrauch senkte. Am Stromverbrauch der diversen Anlagen soll auch im laufenden Jahr weiter gearbeitet werden.

Laut AIB-Chef Toni von Arx ist sein Amt der einzige Abwasser-Grossverbund dieser Art in der Schweiz. Zentrale Bewirtschaftung und Planung erlaube Kosten zu senken. Veränderungen zwischen den Jahren ergäben sich aber auch beispielsweise wegen mehr oder weniger heissen Sommern und entsprechendem Trinkwasserverbrauch.

SDA/amu

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