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Baselbiet bleibt ein AAA-Kanton

Der Kanton Baselland kann weiterhin von tiefen Zinsen profitieren. Voraussetzung für das «triple-A» ist jedoch, dass das 180-Millionen-Sparpaket umgesetzt wird.

Der Baselbieter Finanzdirektor Adrian Ballmer kann auch künftig zu tiefen Zinsen Schulden machen.
Der Baselbieter Finanzdirektor Adrian Ballmer kann auch künftig zu tiefen Zinsen Schulden machen.
Henry Muchenberger

Der Kanton Baselland erhält von der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) weiter die Höchstnote «AAA». Dies halte Fremdkapitalzinsen tief, teilte die Finanzdirektion am Dienstag mit. Die Kreditwürdigkeit des Baselbiets hat seit dem ersten S&P-Rating von 2001 ein «triple A» - Basel-Stadt wird derweil aktuell mit «AA» leicht tiefer bewertet, ebenso der Kanton Waadt. Die Bewertung bezieht sich auf die Baselbieter Budget-Performance bis 2010; der Ausblick wird im S&P-Bericht als «stabil» bewertet.

Die gute Note sei indes nur zu halten, wenn das angekündigte Entlastungspaket 12/15 umgesetzt werde, mahnt die Finanzdirektion. Manches davon sei noch im Detail zu definieren oder könne optimiert werden. Die Vorgabe von 180 Millionen Franken «gelte aber», lässt sich Finanzdirektor Adrian Ballmer zitieren. Solidarität sei gefragt.

S&P: 80 Prozent der Einnahmen beeinflussbar

Die gute Bewertung trotz wohl schlechterer Zahlen in den nächsten Jahren begründet S&P vor allem mit einem plausiblen konservativen Finanzleitbild, hochqualifiziertem Management, top-Liquidität und der Tatsache, dass 80 Prozent der Einnahmen beeinflussbar seien - so sei mittelfristig von einem ausgeglichenen Budget auszugehen.

Ballmer nennt als Leitmotiv, dabei das «Steuersubstrat» pfleglich zu behandeln, aber auch zu Infrastruktur und Bildung als weiteren Standortfaktoren Sorge zu tragen. S&P bewertet die Bonität des Kantons Baselland übrigens in dessen Auftrag, wie bei der Finanzverwaltung zu erfahren war. Die Kosten dafür seien geheim.

SDA/amu

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