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Arbeitgeber verhindern immer öfter Vereinbarkeit von Beruf und Politik

Dieter Forter musste wegen Druck von oben auf das Landratsmandat verzichten. Das Dilemma des La?ufelfinger Gemeindepra?sidenten ist kein Einzelfall.

«Ich muss es so nehmen, wie es ist.» Dieter Forter klingt resigniert – und entta?uscht. Zu gerne wa?re der La?ufelfinger Gemeindepra?sident fu?r die neue FDP-­Nationalra?tin Daniela Schneeber­ger in den Landrat nachgeru?ckt. «Es ha?tte mich wirklich sehr gereizt», sagt der 54-­Ja?hrige. Doch seine Arbeitge­berin Swiss Life hat ihm einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht und ihn gezwungen, sich zwischen dem Landrats­ und dem Gemeinderatsamt zu entscheiden. Dies, nachdem Forter am Mittwochabend der FDP Sissach be­reits seine Zusage kommuniziert hatte.

Der selbststa?ndigerwerbende Versi­cherungs­-Generalagent wa?re auch be­reit gewesen, zugunsten des Landrats auf seine Ta?tigkeit im Gemeinderat zu verzichten. Allerdings war es ihm dabei ein Anliegen, die laufende Legislatur bis Ende Juni 2012 zu bestreiten und seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger noch eine Weile lang zu begleiten. «Ich wollte nur ein bisschen mehr Zeit, um alles sauber regeln zu ko?nnen und mei­nem Nachfolger einen aufgera?umten Schreibtisch zu hinterlassen», fu?hrt Dieter Forter aus. Dieses Zeitfenster wollte ihm seine Arbeitgeberin aber nicht gewa?hren.

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