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Antifeminismus-Treffen mit Folgen

Sein Aufruf zur Emanzipation des Mannes am Antifeminismus-Treffen hat für Pirmin Meier ein böses Nachspiel: die Schule Weiterbildung Schweiz (SWCH) in Hölstein hat die Zusammenarbeit mit dem Gymnasiallehrer beendet.

Andrea Fopp
Beim Antifeminismus-Treffen in Winterthur lauschten Mann und Frau gespannt Rednern wie dem Gründer der IG Antifeminismus, René Kuhn.
Beim Antifeminismus-Treffen in Winterthur lauschten Mann und Frau gespannt Rednern wie dem Gründer der IG Antifeminismus, René Kuhn.
Keystone

Jahrelang hatte Meier Fortbildungskurse gehalten. Grundlage der Kündigung waren verschiedene Medienberichte, darunter auch ein Artikel in der BaZ vom Montag über den zweiten Antifeminismus-Kongress, der am Samstag in Winterthur stattgefunden hat.

Im Referat mit dem Titel «Emanzipationsdefizite heterosexueller Männer aus der Sicht der historischen Männerforschung» sprach Meier unter anderem über die unterschiedlichen Leistungen von Mädchen und Knaben in der Schule. Er sagte sinngemäss, dass gute Schülerinnen geringere Karrierechancen hätten, wenn ihre Mathematiknoten schlecht seien. Der Winterthurer «Landbote» zitierte ihn mit den Worten: «Genialität ist Männern vorbehalten.»

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