Zum Hauptinhalt springen

An Coca-Cola-Dose gescheitert: Prattlerin fliegt aus Wettbewerb

Instagram Die Baselbieterin Melanie Pfirter ist im Rennenum den Online-Marketing-Preis Swiss Influencer Award als vierte Teilnehmerin von acht ausgeschieden.

Weg vom Bildschirm: Influencerin Melanie Pfirter aus Pratteln. Foto: Kostas Maros
Weg vom Bildschirm: Influencerin Melanie Pfirter aus Pratteln. Foto: Kostas Maros

In der Castingshow «Swiss Influencer Award» durfte die Baselbieterin Melanie Pfirter Anfang Mai als Gewinnerin der Kategorie Fashion in die bevorstehenden Challenges starten. Vier Runden später hat es sich ausgespielt für die 24-jährige Mutter. «Es reicht leider nicht ganz», sagt Jurymitglied Plüss und entlässt Pfirter somit als Fünftplatzierte aus dem Rennen um den begehrten Online-Marketing-Preis.

Über 700 Personen haben sich über die Fotoplattform Instagram für den Swiss Influencer Award beworben. Nur acht davon wurden von der Fachjury, bestehend aus Star-Influencerin Zoë Pastelle, Digital Manager bei Coca-Cola Stanislava Zajc und Fabian Plüss vom Marketingunternehmen Kingfluencers als Sieger der jeweiligen Kategorie auserkoren.

Der Swiss Influencer Award wird dieses Jahr erstmals verliehen. Gekürt wird der Instagram-Nutzer mit dem überzeugendsten Profil. Auf dem Fernsehsender Teleclub Zoom führt Moderatorin Annina Frey jede Woche durch die Challenges und gibt einen Einblick in die inszenierte Welt von Social Media.

In der letzten Sendung war die Aufgabe, zusammen mit zwei Schweizer Musikern, eine Dose Coca-Cola in einem kreativen Video zu vermarkten. Pfirter übergab einem Musiker eine Dose mit der Aufschrift «füühle». In der Nahaufnahme waren nur die Hände zu sehen. Zusammen mit Sergio Mistretta stand Pfirter am Ende auf dem Wackelpodest. Auch wenn Plüss das «hohe Niveau» der Beiträge betonte, überzeugte Pfirters Version nicht: «Melanie hat sich zwar etwas überlegt, es fehlt aber die Auflösung im Video», begründet Zajc das Urteil.

Pfirter selbst informiert ihre Follower auf Instagram mit einer sogenannten Story – einer Botschaft, die nur während 24 Stunden abrufbar ist. Sie bedankt sich darin auch für die Erfahrungen, die sie während den Aufnahmen zum Swiss Influencer Award sammeln durfte.

Die Make-up-Artistin, die sich privat mit Verschwörungstheorien befasst, glaubte schon vor dem Ausscheiden nicht an ihren Sieg. «Die Jury hat ihren Liebling, der steht schon seit allem Anfang fest», sagte sie Anfang Mai in einem Gespräch mit der Basler Zeitung. Als Zuschauer sehe man davon nichts, aber «wir Influencer untereinander merken das. Wir sind ja auch nicht blöd.» Wer diese Person ist, wollte sie jedoch nicht verraten.

Ob sich ihr Verdacht bewahrheitet, stellt sich am 20. Juni in der live ausgestrahlten Finalsendung heraus.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch