Online bei Planung der Region Leimental-Birseck-Allschwil mitwirken

Bei den Arbeiten für den Entwicklungsplan Leimental-Birseck-Allschwil (ELBA) beginnt erneut eine öffentliche Mitwirkung. Erstmals kann sich die breite Öffentlichkeit online beteiligen.

Zur Entwicklung und Planung des «Elba-Gebiets» ist die Öffentlichkeit aufgerufen, sich einzubringen.

Zur Entwicklung und Planung des «Elba-Gebiets» ist die Öffentlichkeit aufgerufen, sich einzubringen.

(Bild: zVg)

Heute Mittwoch startet eine neue Phase der Mitwirkung in der Entwicklungsplanung Leimental – Birseck – Allschwil (ELBA). Die Baselbieter Baudirektion ruft die Öffentlichkeit auf, sich bis zum 16. September online, an Veranstaltungen und sowie brieflich, telefonisch oder per E-Mail zu den weiterentwickelten Ansätzen von drei Planungsteams äussern. Die Rückmeldungen werden darauf einwirken, welche zwei Alternativen in eine Entscheidvorlage an den Baselbieter Landrat münden sollen.

Ursprünglich hatten sechs Planungsteams einen ELBA-Studienauftrag erhalten. Nach einer Mitwirkungsphase im Herbst 2011 wurden drei Teams beauftragt, eine Testplanung vorzulegen. Diese gehen nun in eine erneute Mitwirkungsphase, wie die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion am Dienstag mitteilte.

«E-Partizipation»

Dabei können nun von heute Mittwoch an bis zum 16. September die Bevölkerung und alle interessierten Kreise ihre Meinung einbringen. Verschiedene Kanäle stehen dazu zur Verfügung, so erstmals im Kanton Baselland auch eine E-Partizipation mit der Möglichkeit, sich online zu äussern.

Parallel finden aber ebenso Ausstellungen statt, und zwar in Allschwil BL, Dornach SO, Hofstetten SO, Liestal, Reinach BL, Saint- Louis (F) und Therwil BL. Angeboten werden auch Führungen. Die Details zu den Planungsvorschlägen und Mitwirkungsmöglichkeiten finden sich im Netz.

Nach der Mitwirkungsphase soll über das weitere Vorgehen im November informiert werden. Baselland führt ELBA gemeinsam mit den Nachbarkantonen Basel-Stadt und Solothurn sowie französischen Partnern durch. Entstanden ist das Projekt als Folge des Streits um die Basler Südumfahrung, bei dem der Landrat eine Vorlage zur Anpassung des Richtplans für das Gebiet verlangt hatte.

lub/sda

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