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«Eine solche radikale Massnahme gefällt mir ganz und gar nicht»

Nach dem Kirschbaum-Kahlschlag in Känerkinden äussert sich Hansruedi Wirz, der oberste Baselbieter Kirschenproduzent.

Die Diskussion um die Grösse der Chirsi ist dem Obstproduzenten Hansruedi Wirz verleidet. Foto: Daniel Wahl

Die Diskussion um die Grösse der Chirsi ist dem Obstproduzenten Hansruedi Wirz verleidet. Foto: Daniel Wahl

Hansruedi Wirz, Ihr Kollege, Landwirt Lukas Zeller aus Känerkinden, hat wegen Preisdrucks 2500 Kirschbäume abgeholzt. Das bedeutet gut 45 Tonnen weniger Baselbieter Kirschen auf dem Markt. Das dürfte Sie freuen: Ein verknapptes Angebot gibt Ihnen mehr Luft.
Hansruedi Wirz: Als Obstbauer freut mich eine solche radikale Massnahme ganz und gar nicht. Denn mein Ziel als Präsident Produktezentrum Kirschen/Zwetschgen ist es, mehr Kirschen zu verkaufen. Die Schweizer konsumieren im Moment Jahr für Jahr zwischen vier- und fünftausend Tonnen Kirschen, die über den Detailhandel verkauft werden. Der Direktverkauf ab Hof ist dabei nicht eingerechnet. Ich glaube, es liegt noch ein bisschen mehr drin. Dabei möchten wir den Verkauf der Schweizer Kirschen ankurbeln. Das ist aber nicht ganz einfach.

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