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67 Bahnwaggons voll Heizöl eingespart

Das Anfang 2010 gestartete Baselbieter Energiepaket stösst bei den Hauseigentümern auf reges Interesse.

Die Baselbieter Förderbeiträge für energiesparende Gebäudesanierungen stossen bei den Hauseigentümern auf Interesse.
Die Baselbieter Förderbeiträge für energiesparende Gebäudesanierungen stossen bei den Hauseigentümern auf Interesse.

Das Anfang 2010 gestartete Baselbieter Energiepaket stösst bei den Hauseigentümern auf reges Interesse. Im ersten Jahr wurden 2828 Fördergesuche für Gebäudesanierungen eingereicht. Durch die bisher unterstützten Massnahmen werden pro Jahr 40'400 Megawattstunden Energie eingespart.

Zugesichert wurden per Ende 2010 Förderbeiträge im Umfang von 16,1 Millionen Franken, wie die Bau- und Umweltschutzdirektion Baselland (BUD) am Donnerstag mitteilte. Ausgelöst wurden dadurch Investitionen von insgesamt 118 Millionen Franken. 1328 Gesuche betrafen energetische Gebäudesanierungen, die vom Bund aus der CO2-Abgabe finanziert werden. Für solche Projekte wurden Förderbeiträge von 9,4 Millionen Franken bewilligt, was Investitionen von 75 Millionen Franken auslöste.

Aus dem kantonalen Energiepaket, das über einen Zeitraum von zehn Jahren Förderbeiträge von insgesamt 50 Millionen Franken ermöglicht, werden namentlich die Nutzung erneuerbarer Energien und Energieanalysen im Hinblick auf Sanierungen unterstützt. Für solche Projekte wurden 1500 Gesuche eingereicht. Zugesichert wurden Förderbeiträge von 6,7 Millionen Franken, die zu Investitionen von 43 Millionen Franken führten.

CO2 verringert

Für Gesamtsanierungen gingen 67 Gesuche ein. Davon betrafen 43 Einfamilien- und 20 Mehrfamilienhäuser sowie je zwei Gewerbebauten und Schulhäuser. Bei der Nutzung erneuerbarer Energien standen mit 516 Projekten thermische Solaranlagen an der Spitze gefolgt von 128 Gesuchen für Wärmepumpenanlagen mit Erdsonde. Energieanalysen wurden in 352 Fällen beantragt.

Die jährliche Einsparung, die durch die bisher unterstützten Massnahmen ausgelöst wurde, entspricht nach Angaben der BUD 67 Bahnwaggons voll Heizöl oder dem Heizenergieverbrauch von rund 1400 Einfamilienhäusern mit Baujahr 1970. Der CO2 wird durch die Massnahmen jährlich um 11'120 Tonnen verringert.

SDA/amu

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