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Kanton richtet rund 600 Millionen an Sozialleistungen aus

Knapp 600 Millionen Franken hat der Kanton Basel-Stadt 2013 an Sozialleistungen ausgerichtet.

Erneut die am häufigsten genutzte Sozialleistung im Stadtkanton waren Prämienverbilligungen: Rund ein Viertel der Bevölkerung bezog solche, insgesamt 116 Millionen Franken.

Die Sozialleistungen seien in Basel gut aufeinander abgestimmt, schreibt Regierungsrat Christoph Brutschin im Vorwort zur am Montag veröffentlichten Sozialberichterstattung 2013. Anspruchsberechtigte Personen erhielten ihnen zustehenden Leistungen; gleichzeitig werde aber der Erwerbsanreiz so weit wie möglich aufrecht erhalten.

Sozialhilfequote unverändert

Für Ergänzungsleistungen zur AHV wurden 121 Millionen und für Ergänzungsleistungen zu IV 116 Millionen Franken ausgegeben. Die Ausgaben der eigentlichen Sozialhilfe beliefen sich auf 127 Millionen Franken. Die Sozialhilfequote blieb im 2013 gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 7,1 Prozent; die Fallzahlen sind indes um 2,4 Prozent gestiegen.

Insgesamt bezogen 11'811 Personen Sozialhilfe. Ausländische Männer hatten mit 10,8 Prozent (gemessen an der Gesamtbevölkerung) das höchste Risiko, sozialhilfebedürftig zu werden, gefolgt von ausländischen Frauen mit 10,3 Prozent. Schweizerinnen bezogen mit 4,4 Prozent am wenigsten oft Sozialhilfe; die Quote der Schweizer lag bei 6,2 Prozent.

Betrachtet man die Sozialhilfequote nach Altersgruppen, so liegen die Kinder bis zu 17 Jahren mit 13,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von den 18- bis 25-Jährigen mit 10,3 Prozent. Praktisch keine Sozialhilfe bezogen ab 65-Jährige.

SDA/gst

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