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Grünes Licht für Fusion der Notrufzentralen

Die Sanität Basel und das Kantonsspital Baselland (KSBL) sollen ihre Notrufzentralen zusammen legen können.

Der baselstädtische Grosse Rat hat am Mittwoch die damit verbundenen Brutto-Mehrkosten von 650'000 Franken im Jahr einstimmig abgesegnet.

Die Entgegennahme von Notrufen und die Disposition der Sanitäts-Fahrzeuge in den beiden Basel erfolgen voraussichtlich ab Anfang 2018 an einem einzigen Ort. Damit werden gemäss Vorlage dank Synergien die Kosten pro Einsatz für beide Partner günstiger.

Eine Absichtserklärung für eine Sanitätsnotrufzentrale beider Basel (SNZbB) hatten das KSBL und die Sanität Basel im Sommer 2016 unterzeichnet. Die Zusammenarbeit soll mindestens fünf Jahre dauern. Sie umfasst die Entgegennahme der Notrufe sowie die Disposition der Einsatzmittel. Untergebracht wird sie in Basel.

Weiterhin haben beide Organisationen eigene Rettungssanitäter und einen eigenen Fahrzeugpark. Bei der Durchführung der Einsätze, die im Baselbiet auch durch Drittorganisationen erfolgt, ändert sich nichts.

Gemäss einer Modellrechnung sollen sich für Basel-Stadt netto insgesamt Entlastungen von rund 390'000 Franken ergeben. Die Kosten pro Einsatz sinken in Basel-Stadt von 122 auf 102,83 Franken. Eingerechnet ist der Finanzierungsanteil des KSBL, das jeden Notruf mit den Vollkosten abgilt. Bei jährlich rund 10'100 Einsätzen sind dies rund 1,04 Millionen Franken pro Jahr.

SDA/amu

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