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Viel Aufwand für wenig Wasser

Der Kanton reisst in Sissach eine frisch sanierte Dole wieder aus dem Boden und renaturiert ein Bächlein – gegen den Willen der Gemeinde. Wasser fliesst allerdings keines.

Der Weiermattbach in Sissach ist rund einen Monat nach seiner Entstehung noch immer ohne Wasser.
Der Weiermattbach in Sissach ist rund einen Monat nach seiner Entstehung noch immer ohne Wasser.
Alexander Müller
Das bisschen Wasser, dass durch die noch bestehnde Dohle fliesst...
Das bisschen Wasser, dass durch die noch bestehnde Dohle fliesst...
Alexander Müller
Sollte der Bach irgendwann tatsächlich mal Wasser führen, riskieren die Spaziergänger nasse Füsse. Am Ende mündet das Bächlein in die Ergolz.
Sollte der Bach irgendwann tatsächlich mal Wasser führen, riskieren die Spaziergänger nasse Füsse. Am Ende mündet das Bächlein in die Ergolz.
Alexander Müller
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Idyllisch schlängelt sich das neu gestaltete Sissacher Weiermattbächli durch die Wiese nahe der Grenze zu Itingen und mündet mit einem kleinen Wasserfall in die Ergolz. Zumindest theoretisch. Denn seit das kantonale Tiefbauamt den Bach, der jahrzehntelang unter der Erde geführt wurde, im August ausgehoben hat, ist noch kein einziger Tropfen Wasser durch den ausgetrockneten Lauf in die Ergolz geflossen. Dafür hat die Vorgehensweise des Kantons für Ärger und Kopfschütteln gesorgt. Doch der Reihe nach.

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