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Sissacher Gemeinderat will mehr Geld für «Kunsti«-Sanierung

Die Einwohnergemeinde Sissach soll mehr Geld als bisher geplant in die Sanierung und den Ausbau der Kunsteisbahn – investieren 6,6 statt 4,7 Millionen Franken.

An diesem Objekt scheiden sich die Geister: Die Kunsteisbahn Sissach
An diesem Objekt scheiden sich die Geister: Die Kunsteisbahn Sissach
Lucian Hunziker

Der Entscheid über die Aufstockung des Beitrags obliegt einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung, die auf den 23. August angesetzt wurde. An dem im Oktober 2015 vom Souverän bewilligten Gesamtkredit von 8,7 Millionen Franken für den Ausbau der Anlage zu einer Eishalle ändere sich jedoch nichts, teilte der Gemeinderat am Mittwoch mit.

Grund für den höheren Gemeindeanteil am Hallenprojekt ist der Umstand, dass die Beiträge von Dritten nicht so hoch ausgefallen sind wie geplant. Statt wie vorgesehen 4 Millionen Franken sind nach Angaben des Gemeinderats in der bis Mitte 2016 befristeten Sammelaktion nur 2,1 Millionen Franken zusammengekommen.

Kantonale Bedeutung

Mit der Erhöhung des Gemeindebeitrags um 1,9 Millionen Franken soll verhindert werden, dass die Kunsteisbahn für eine weitere Saison geschlossen werden muss. Die Anlage sei für die ganze Region ein wichtiger Begegnungs- und Bewegungsort, und kantonsweit gebe es nur gerade in Laufen eine Eishalle, hält der Gemeinderat fest.

Die Kunsteisbahn Sissach verfügte bisher nur über eine überdeckte Eisbahn. Mit dem Ausbau zu einer geschlossenen Eishalle sollen die bauphysikalischen Probleme der bisherigen Konstruktion behoben werden. Dabei geht es namentlich um Tauwasser, das Bauteile beschädigte.

SDA/ker

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