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Schüler erzwingen frühere Gymnasium-Sanierung

Nach Protesten der Schülerschaft des Gymnasiums Münchenstein lenkt die Baselbieter Regierung ein: Das marode Schulhaus wird nun bereits früher saniert.

Margrit Mülle

Das marode Gymnasium Münchenstein soll nicht erst ab 2019, sondern schon ab 2014 saniert werden, wie die Baselbieter Baudirektion am Donnerstag mitteilte. Gebäudehülle und Innenräume würden in Etappen bis 2018 erneuert, und der Erweiterungsbau ab 2017 erstellt.

Aussenhüllensanierung und Erweiterungsbau vorzuziehen sei dann möglich, wenn man die Projektstruktur entflicht und die bisherigen beiden Hauptprojekte in drei Hauptprojekte mit der Innensanierung als drittem neu gruppiert. Entsprechend werden für Innensanierung und Erweiterungsbau zwei separate Baukreditvorlagen ausgearbeitet.

Laut der Baudirektion legt die Regierung dazu die Anpassungen im Investitionsprogramm und der Priorisierung im Rahmen des Budgets 2014 fest. Der Landrat hatte 2010 zwar 25 Millionen Franken für die Schulhaus-Sanierung bewilligt, doch die Regierung legte das Projekt danach wegen Spardrucks auf Eis.

Öffentlicher Druck zeigt Wirkung

Die Schülerschaft des Gym Münchenstein wertet die Kehrtwende der Regierung als Erfolg ihrer Kampagne samt Petition, wie sie in einem Communiqué schreibt: Der öffentliche Druck habe zur Vorverschiebung geführt. Noch Ende November hatte Baudirektorin Sabine Pegoraro die Sanierung im Landrat auf 2019 bis 2022 terminiert.

Das Gymnasiumsgebäude aus den 1960er-Jahren zählt heute insgesamt rund 900 Schülerinnen und Schüler. Im Sommer erschweren wegen der veralteten Infrastruktur regelmässig hohe Raumtemperaturen das Lernen; im Winter sitzen manche in Jacke und Schal im Schulzimmer.

SDA/amu

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