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Römerstadt wird mit Sonnenenergie betrieben

Die Funddepots der Römerstadt Augusta Raurica sollen an einem zentralen Standort zusammengeführt werden. Auf dem Dach des Neubaus ist eine Fotovoltaikanlage geplant.

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Die Kosten für das neue Funddepot in Augusta Raurica werden auf 14,1 Millionen Franken veranschlagt.
Die Kosten für das neue Funddepot in Augusta Raurica werden auf 14,1 Millionen Franken veranschlagt.
Daniel Desborough

Das zentrale Funddepot ist Teil des neuen Sammlungszentrums der Römerstadt, wie die Baselbieter Regierung am Mittwoch mitteilte. Dieses entsteht auf dem Gebiet Schwarzacker in der Gemeinde August. Derzeit sind die Depots auf sechs Standorte verteilt - in Bauernhöfen, Scheunen, Frachtcontainern und Einmietungen.

Für die Realisierung des Funddepots beantragt die Regierung dem Landrat 13,8 Millionen Franken. Planerleistungen von 300'000 Franken wurden bereits in der Bau- und Umweltschutzdirektion bewilligt, wie der Vorlage zu entnehmen ist.

Die Zusammenführung der Depots soll gemäss Mitteilung 2022 abgeschlossen sein. Auf dem Dach des Neubaus ist im Weiteren eine Fotovoltaikanlage geplant. Für deren Realisierung beantragt die Regierung dem Landrat zusätzlich 1,1 Millionen Franken.

Das zentrale Sammlungszentrum der Römerstadt soll die Betriebsabläufe verbessern. Zudem soll es gemäss Vorlage eine sachgerechte Lagerung der Sammlung gewährleisten. Das 1957 eröffnete Römermuseum habe bislang rund 1,8 Millionen Artefakte inventarisiert. Deren Lagerung sei derzeit teils «problematisch».

2017 hatte der Landrat die erste Bauetappe des neuen Sammlungszentrums bewilligt. Erstellt werden damit Arbeitsräume rund um den Schutz und die Betreuung der Römerstadt. Die Arbeitsplätze können gemäss Mitteilung voraussichtlich Ende 2020 bezogen werden.

(SDA)

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