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Massnahmen gegen den Flaschenhals

Die Baselbieter Regierung will den überlasteten Verkehrsknoten Angenstein ausbauen und die Hauptstrasse in Aesch umgestalten.

Diese Kreuzung ist seit vielen Jahren ein Ärgernis.
Diese Kreuzung ist seit vielen Jahren ein Ärgernis.
Roland Schmid

Mit dem Ausbau des Nadelöhrs Angenstein am Ende der Autobahn A18 will die Regierung bis ins Jahr 2024 den heutigen Unfallschwerpunkt eliminieren und die Rückstaus in Spitzenzeiten deutlich verringern, wie sie am Mittwoch mitteilte. Für ein Vor- und Bauprojekt beantragt sie dem Landrat 800'000 Franken.

Gemäss einer Studie des Tiefbauamtes sind verschiedene Massnahmen denkbar: Einerseits ein Linksabbiege-Verbot, anderseits den Bau eines Kreisels oder einer Lichtsignalanlage. Im Rahmen des Vorprojekts soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Der Kanton rechnet mit Kosten von 15 Millionen Franken.

Umfahrungstunnel zu teuer

Gleichzeitig mit den Ausbau des Knotens Angenstein will die Regierung auch die Ortsdurchfahrt von Aesch entlasten. Sie beantragt dafür einen Verpflichtungskredit von 200'000 Franken. Damit soll ein Verkehrs-, Betriebs- und Gestaltungskonzepts ausgearbeitet werden.

Längerfristig ist zur Entlastung des Knotens Angenstein ein Tunnel durch den Muggenberg vorgesehen. Mit diesem würde der Abschnitt zwischen Aesch und Eggfluetunnel zur Autobahn ausgebaut, wie es weiter heisst. Für den Bau des 1100 Meter langen Tunnel sei jedoch mit Kosten von über 100 Millionen Franken zu rechen. Dieses Geld habe der Kanton aufgrund der schlechten Finanzlage derzeit nicht.

SDA/amu

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