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Littering nimmt «stark zu»

Der Kanton Baselland macht eine Sparmassnahme im Bereich Strassenreinigung rückgängig. Besonders die A18 und A22 sind von der zunehmenden Verschmutzung betroffen.

Der erhöhte Aufwand die Strassen sauber zu halten, kostet den Kanton tausende Franken. Staatliche Anti-Littering Kampagnen wie der Basler «Drägg-Sagg» haben wohl keine lang anhaltende Wirkung.
Der erhöhte Aufwand die Strassen sauber zu halten, kostet den Kanton tausende Franken. Staatliche Anti-Littering Kampagnen wie der Basler «Drägg-Sagg» haben wohl keine lang anhaltende Wirkung.
Keystone

Die kantonalen Hochleistungsstrassen A18 und A22 im Baselbiet werden wieder öfters vom Abfall befreit. Der Kanton hat eine Sparmassnahme rückgängig gemacht.

Das Littering durch die Bevölkerung habe «sehr stark» zugenommen, begründet die Regierung den Schritt am Mittwoch in einer Antwort auf ein Postulat aus FDP-Kreisen, das eine verstärkte Reinigung verlangt hatte. Die Verträge mit der Nationalstrassen Nordwestschweiz AG (NSNW) seien angepasst oder entsprechend abgeschlossen worden. Per 2016 waren die Reinigungszyklen auf der A18 und A22 von jeweils vier pro Jahr auf einen Einsatz im Rahmen der Grünpflege gesenkt worden. Bereits früher hatte der Kanton aus Spargründen auf eine monatliche Littering-Reinigung verzichtet.

Seit dem vergangenen Jahr jedoch finden auf der A18 jeweils fünf Einsätze und auf der A22 drei Einsätze pro Jahr statt, wie es beim Tiefbauamt auf Anfrage hiess. Die Kosten für diese Reinigung seien mit rund 66'000 Franken wieder gleich hoch wie 2015.

(SDA)

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