Zum Hauptinhalt springen

Jung, ambitioniert, Chefkoch

Von Bangkok nach Bad Bubendorf: Flavio Fermi, neuer Küchenchef des Gourmetrestaurants Osteria Tre, hat für seinen Job ein verlockendes Angebot ausgeschlagen. Es hat sich gelohnt, wie ein Besuch in seiner Küche zeigt.

Flavio Fermi (2. v.l.) mit seinem Küchenteam: Gennaro Luongo (Lehrling), Tarik Lange (Garde Manger) und Claudio Spaar (Chef Patisserie).
Flavio Fermi (2. v.l.) mit seinem Küchenteam: Gennaro Luongo (Lehrling), Tarik Lange (Garde Manger) und Claudio Spaar (Chef Patisserie).
Joël Gernet
Eine junge Crew mit viel Spass: Das Durchschnittsalter in der Küche der Osteria Tre ist tief – das Niveau hoch. Nicht im Bild ist der Sous-Chef der 19 Tische umfassenden Ostreria Tre.
Eine junge Crew mit viel Spass: Das Durchschnittsalter in der Küche der Osteria Tre ist tief – das Niveau hoch. Nicht im Bild ist der Sous-Chef der 19 Tische umfassenden Ostreria Tre.
Joël Gernet
Fermi notiert die Garzeiten für die verschiedenen Fleischsorten.
Fermi notiert die Garzeiten für die verschiedenen Fleischsorten.
Joël Gernet
1 / 16

Um ein Haar wäre Flavio Fermi als Chefkoch in Oman gelandet. Er sass schon auf gepackten Koffern, als er dem Luxushotel Shangri-La eine Absage erteilte – wenige Stunden vor Abflug. Das war Mitte 2012. «Ich war ehrgeizig, habe nur noch gearbeitet und auf meine Karriere geguckt», sagt der 28-Jährige, der sich in Gourmetlokalen in Sylt, Hamburg, Berlin und Bangkok nach ganz oben kochte. Die Rückkehr sei ein «Herzensentscheid» gewesen. Damit nicht nur in Fermis Gerichten, sondern auch in seinem Leben die Balance stimmt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.