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In Handschellen niedergeschlagen

Ein übler Streit in einem Restaurant in Rheinfelden hätte um ein Haar ein Todesopfer gefordert. Einer der Verletzten rächte sich später – und brach seinem Kontrahenten die Nase, als dieser bereits von der Polizei verhaftet wurde.

Die Polizei konnte nicht verhindern, dass einem der Kontrohenten die Nase gebrochen wurde (Symbolbild).
Die Polizei konnte nicht verhindern, dass einem der Kontrohenten die Nase gebrochen wurde (Symbolbild).
Keystone

Ein Streit zwischen fünf Männern ist am Sonntag in Rheinfelden (D) ausgeartet. Um 7 Uhr am Sonntagmorgen war eine Gruppe von vier Männer in einem Restaurant mit einem anderen Gast in Streit geraten und hatte diesen körperlich angegangen, teilte die Polizei am Montag mit.

Beim handfesten Streit sollen auch Stühle und Tische zum Einsatz gekommen sein. Als die Vierergruppe den 40-jährigen, in Frankreich wohnhaften Albaner in eine Ecke gedrängt hatten, stach dieser mit einem abgeschlagenen Weizenbierglas zu und verletzte zwei seiner Kontrahenten schwer. Danach konnte der Albaner entkommen. Die beiden Verletzten kamen sofort in ein Krankenhaus, wobei der 31-jährige Deutsche sofort notoperiert wurde, da er sich eine tiefe Arterienverletzung am Arm zugezogen hatte. Es bestand sogar kurzzeitig Lebensgefahr. Ein 43-jähriger Türke konnte nach einer ambulanten Versorgung das Krankenhaus wieder verlassen.

Der Verletzte rächte sich

Am Abend gegen 19:15 Uhr kam es zum erneuten Aufeinandertreffen der Streitparteien an der Bushaltestelle in Beuggen, wo man sich über Dritte verabredet hatte. Hier gingen der 43-jährige und der 40-jährige wieder aufeinander los. Diesmal sei eine Holzstange eingesetzt worden, schreibt die Polizei. Dabei sei auch ein Auto beschädigt worden. Der 40-jährige wurde dann mit Hilfe weiterer Anwesender überwältigt und der in der Zwischenzeit verständigen Polizei übergeben.

Als dann die Handschellen klickten, versetzte ihm sein 43-jähriger Kontrahent noch einen Faustschlag auf die Nase. Eine Nasenbeinfraktur war die Folge, die im Krankenhaus behandelt wurde. Gegen den 40-Jährige mit der gebrochenen Nase lag eine Festnahmenotierung vor. Unter anderem auch deswegen wurde er festgenommen.

Als Grund für den Streit vermutet die Polizei, dass der Albaner Frauen blöd angemacht habe, hiess es auf Anfrage der BaZ. Noch seien aber die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Vor der ersten Auseinandersetzung hätten sich die Streithähne nicht gekannt, gab die Polizei zur Auskunft. Wegen des Streits ermittelt die Polizei nun gegen alle fünf Beteiligten, darunter zwei weitere Deutsche.

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