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Der Raubüberfall war bloss erfunden

Der Raubüberfall in Muttenz von vergangener Woche hat nie stattgefunden. Das vermeintliche Opfer hat nun selbst ein Verfahren am Hals.

Auf der Schützenstrasse in Muttenz kam es angeblich vergangenen Freitag zu einem Raubüberfall.
Auf der Schützenstrasse in Muttenz kam es angeblich vergangenen Freitag zu einem Raubüberfall.
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Ein 66-jähriger hatte angegeben, am Freitagmorgen bei der Unterführung auf der Schützenstrasse von drei Männern attackiert worden zu sein. Diese hätten ihm eine Tasche mit mehreren tausend Franken entrissen.

Nach dem die Ermittlungen eingeleitet worden waren, kam jedoch ans Licht, dass es an diesem Tag keinen Raubüberfall gab. Laut Michael Lutz, Sprecher der Baselbieter Staatsanwaltschaft, sind die Hintergründe für das Erfinden einer solch gravierenden Straftat bislang noch unklar. Die Staatsanwaltschaft hat gegen das vermeintliche Opfer ein Verfahren wegen Irreführung der Rechtspflege eröffnet.

(SDA)

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