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«Die Kesb terrorisiert mich»

Weil ihr Kind einige Male zu spät in der Schule war, droht die Kesb einer Mutter mit Obhutsentzug. Dass es gute Gründe für die Verspätung gab, interessiert die Behörde nicht.

Daniel Wahl
Wollen sich nicht trennen. Gegen ihren Willen soll Habiba Mallem die Obhut über die Tochter verlieren und das Kind in einem Heim platziert werden.
Wollen sich nicht trennen. Gegen ihren Willen soll Habiba Mallem die Obhut über die Tochter verlieren und das Kind in einem Heim platziert werden.
Daniel Wahl

«Es interessiert sie nicht, ob sie uns krank machen, wie sie mich blockieren, ob sie meiner Tochter Bauchschmerzen machen oder welche Kosten sie verursachen – Hauptsache, sie können sich mit uns beschäftigen. Es ist ein Terror.» Das ist die verzweifelte Aussage der alleinerziehenden Mutter Habiba Mallem, der die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) die Obhut über ihre zehnjährige Tochter Zuleika* entziehen will und das jüngste ihrer vier Kinder in ein Heim stecken will. Und seither nicht mehr locker lässt, obwohl sich Leute aus dem Umfeld von Habiba Mallem für die Mutter einsetzen und ihr ein gutes Zeugnis ausstellen.

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