Zum Hauptinhalt springen

Die Feuerwehr kam zu Fuss

In Ettingen brannte es in einer Einstellhalle, die unter dem Feuerwehrdepot liegt. So schnell war die Ettinger Feuerwehr wohl noch nie bei einem Brand vor Ort.

Unter diesem Gebäude brannte es in einer Einstellhalle. Das Feuerwehrdepot ist nur wenige Meter entfernt.
Unter diesem Gebäude brannte es in einer Einstellhalle. Das Feuerwehrdepot ist nur wenige Meter entfernt.
newspictures.ch

Am Montag kurz vor 12.45 Uhr bemerkte der Einsatzleiter der Ettinger Feuerwehr, dass es am Brühlmattweg qualmt – in einem Gebäudekomplex, zu dem auch das Feuerwehrdepot gehört. Er hat seinen Arbeitsplatz gleich in Sichtweite. Der Einsatzleiter schlug sofort Alarm und bot die Kollegen auf.

Die Einstellhalle erstreckt sich unter mehreren Gebäuden. Der Qualm stieg unter dem Nachbargebäude des Feuerwehrdepots auf. Glück für die Feuerwehrleute, die ohne Atemausrüstung in ihr Depot gehen können – wo die Atemausrüstungen gelagert sind. Für Feuerwehrkommandant Michael Berger war es trotzdem eine aussergewöhnliche Situation: Seine Leute konnten gleich zum Einsatzort rennen. Nur das Löschfahrzeug und der Wagen mit der Atemschutzausrüstung wurde kurz ums Haus gefahren.

Komplizierte Entrauchung

Etwas Probleme bereitete das Vordringen zum Brandherd: «In der Einstellhalle betrug die Sichtweite wegen des Rauchs etwa ein Meter», sagt Berger. Der Brand selbst konnte aber mit Wärmesuchgeräten schnell lokalisiert und ohne grössere Probleme gelöscht werden.

Aufwändig war die Entrauchung der grossen und verwinkelten Einstellhalle, die über mehrere Ausgänge und viele Entlüftungsschächte verfügt. Diese mussten alle mit Druckluft abgedichtet werden, damit der Rauch mit einem Grosslüfter der Basler Berufsfeuerwehr abgesaugt werden konnte.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft und des Feuerwehr-Inspektorates Basel-Landschaft befand sich der Brandherd im Bereich einer Werkstatt. Die Brandursache ist noch unklar. Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.

Verletzt wurde niemand. Einige Stunden nach dem Brand konnten die Büros wieder betreten werden. Allerdings müssen die Angestellten dort wohl noch einige Zeit mit der Geruchsbelästigung leben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch