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Das Leben hinter Baselbieter Gittern

Gefangenenbetreuer Martin Gisin arbeitet seit 18 Jahren in Gefängnissen der Region. Er hat dabei schon einige kreative Fluchtversuche erlebt.

In der Nase: Martin Gisin erkennt ein Gefängnis bereits am Geruch.
In der Nase: Martin Gisin erkennt ein Gefängnis bereits am Geruch.
Dina Sambar

Das Bezirksgefängnis Sissach sieht von aussen wie ein hundskommunes Mehrfamilienhaus aus. Allerdings riecht es nicht so: «Riechen sie diesen undefinierbaren Geruch?», fragt Gefängnisleiter Martin Gisin, «Das ist der typische Gefängnisgeruch. So riecht es in allen Gefängnissen.» Der unterschwellige Geruch ist tatsächlich undefinierbar. Irgendwie schwer und süsslich. Kein Gestank, doch auch nicht wirklich angenehm. Auch Gisin kann sich nicht erklären, woher er kommt. Nebst dem Geruch zeigen im Innern des Hauses auch ein Metalldetektor-Bogen und Gittertüren an, dass hier nicht jeder rein und raus kann, wie er will.

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