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Sissach erhält nicht mehr Geld

Der Swisslos-Beitrag an die Kunsteisbahn wird nicht erhöht. Das Kantonsgericht weist die Beschwerde der Gemeinde Sissach ab.

Die Sanierung der Kunsteisbahn Sissach wird fortgesetzt.
Die Sanierung der Kunsteisbahn Sissach wird fortgesetzt.
Lucian Hunziker

Der aus dem Swisslos-Fonds entrichtete Beitrag an die geplante Sanierung der Kunsteisbahn Sissach bleibt bei 750'000 Franken. Das Baselbieter Kantonsgericht hat am Mittwoch eine Beschwerde der Gemeinde gegen einen Regierungsentscheid abgewiesen.

Die Baselbieter Regierung hatte den Beitrag aus dem Swisslos-Fonds im vergangenen Herbst gesprochen. Mit einem Wiedererwägungsantrag kämpfte der Sissacher Gemeinderat in der Folge um einen höheren Betrag. Die Regierung lehnte diesen Antrag im Frühjahr jedoch ab.

Das Kantonsgericht habe die Beschwerde der Gemeinde gegen diesen Entscheid nun abgewiesen, weil die Regierung gar nicht erst auf den Antrag hätte eintreten dürfen, sagte der Sissacher Gemeindepräsident Peter Buser auf Anfrage. Weil sich die Situation nicht verändert hatte, habe es keinen Grund für eine Wiedererwägung gegeben.

Die Kunsteisbahn Sissach verfügt bisher nur über eine überdeckte Eisbahn. Mit dem Ausbau zu einer geschlossenen Eishalle sollen die bauphysikalischen Probleme der bisherigen Konstruktion behoben werden. Dabei geht es namentlich um Tauwasser, das Bauteile beschädigte. Ersetzt werden soll auch die Kälteanlage. Die Gemeinde rechnet mit Gesamtkosten von 8,7 Millionen Franken.

Ende August hatte die Sissacher Gemeindeversammlung den Beitrag der Gemeinde um 1,9 Millionen Franken auf 6,6 Millionen Franken erhöht. Gegen den Entscheid wurde das Referendum ergriffen. Die Frist zur Einreichung der notwendigen 456 Unterschriften läuft nächste Woche ab. Nötig wurde die Erhöhung, weil eine Sammelaktion nur 2,1 statt den vorgesehenen 4 Millionen Franken eingebracht hatte.

SDA/lip

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