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«Cherusgälti» erhält strengere Auflagen

Frühere Nachtruhe und Depotsystem: Die Gemeinde reagiert auf Forderungen von Anwohnern. Den Anwohner reicht das nicht.

Zu viel Party für den Geschmack der Anwohner: Gelterkinden will den Cherus bändigen.
Zu viel Party für den Geschmack der Anwohner: Gelterkinden will den Cherus bändigen.
Pierre Stoffel

Die achte Ausgabe des Gelterkinder Cherus vom 7. März 2020 ist von der Gemeinde zwar bewilligt worden. Doch der Gemeinderat hat dabei «wesentliche Punkte der Forderungen» aufgenommen, wie er am Mittwoch mitteilte. Eine Anwohnergruppe hatte am 15. Juli eine Petition für eine Redimensionierung des Anlasses mit rund 400 Unterschriften eingereicht.

Der Festbetrieb ist nur noch bis um zwei statt bis drei Uhr in der Früh bewilligt. Ausserdem muss das Gelände abgesperrt und eine Eintrittskontrolle durchgeführt werden. Das Organisationskomitee hat zudem ein Depotsystem einzuführen und Abfallsammelstellen einzurichten.

Anwohner sind nicht zufrieden

Streetworker sollen mithelfen, dass der Alkoholkonsum nicht ausartet und sich die Besucher benehmen. Damit sehen sich die Organisatoren des Anlasses, der jährlich mehrere Tausend Besucher anlockt, mit verschärften Auflagen konfrontiert.

Am Sonntag hatten die Petitionäre vorweggenommen, dass das Ziel einer Redimensionierung durch die Auflagen der Gemeinde «deutlich verfehlt» würde. Sie würden den Anlass deshalb «kritisch beobachten».

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