Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen"

Am 28. September 2008 stimmt die Basler Bevölkerung über die Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ ab. Sie verlangt eine einheitliche und wirksame Rauchregelung in Basler Gastronomiebetrieben.

Die Lungenliga beider Basel und die Krebsliga beider Basel setzen sich zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus fast allen Parteien und einer breit abgestützten Allianz aus 19 Organisationen ein für ein JA zur Volksinitiative.

Passivrauchen stellt eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit dar. Besonders stark vom Passivrauchen betroffen sind Serviceangestellte, die täglich mehrere Stunden in verrauchten Räumen arbeiten. Sie haben keine Wahl, da es in der Basler Gastronomie nur wenige rauchfreie Arbeitsplätze gibt.

Die Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ garantiert einen wirksamen Nichtraucherschutz. In abgetrennten Fumoirs kann geraucht werden. Die Volksinitiative bringt eine klare und einheitliche Regelung. Rauchfrei ist selbstverständlich

Die Abstimmungskampagne macht anhand von Beispielen darauf aufmerksam, dass in Nachbarländern und Schweizer Kantonen rauchfreie Gaststätten längst selbstverständlich sind.

Neun Kantone (AR, BE, GE, GR, SO, TI, UR, VS, ZG) kennen bereits entsprechende Regelungen. In den meisten anderen Kantonen werden solche ausgearbeitet. Die Stimmbevölkerung sprach sich an der Urne jeweils mit Mehrheiten von bis zu 79% für rauchfreie Restaurants und Bars aus. Die Kampagne stellt zudem bewusst den Arbeitnehmerschutz in den Vordergrund.

Drei von vier Servicemitarbeitenden wünschen sich rauchfreie Restaurants. Sie empfehlen den Baslerinnen und Baslern ein klares Ja zur Volksinitiative.

Breite Unterstützung von Parteien und Organisationen Lungenliga und die Krebsliga setzen sich für ein Ja zur Volksinitiative und damit für eine für alle vertretbare Lösung ein. Unterstützt werden sie dabei u. a. von Politikerinnen und Politikern aus fast allen politischen Lagern sowie einer breit abgestützten Allianz aus 19 Organisationen.

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